Donnerstag, 31. Oktober 2024

Nebelstunde / Johanna Mo

VORWISSEN UNBEDINGT NÖTIG!

Bewertung: ★★★★☆



Endlich wird Axel Sansten der Prozess gemacht. Polizistin Hanna Duncker hofft, dass er endlich bestraft wird für den Mord an Ester Jensen, den er Jahre zuvor beging und für den ihr Vater verurteilt wurde.

Doch Hanna Duncker hat noch andere Sorgen. Die Pandemie stellt sie, die schwanger ist, vor grosse Herausforderungen.

Dann kommt auch noch der Mord an Vidar Johansson dazu. Der 79-Jährige wird von Hannas Freundin Ingrid Mattson tot in seinem Bett aufgefunden. Der anfänglich vermutete Selbstmord wird kurze Zeit später als Mord angesehen.

Monatsrückblick Oktober 2024

Der Oktober hat ja mit Ferien begonnen und so habe ich den Start in den Herbstmonat unter anderem lesend verbracht. Nun ist es mittlerweile abends früh dunkel, so dass sich Abende mit Buch ja regelrecht anbieten.

So kam einiges an gelesenen Büchern zusammen, 12 Bücher genauer gesagt. Was ein bisheriges Jahrestotal von 112 gelesenen Büchern ausmacht.

Nun zum SuB. Sprechen wir noch davon? Seid ihr sicher? Denn es ist schwer eskaliert. Zuerst die gute Nachricht: ich habe 4 SuB Bücher gelesen. Psst ...Unter uns: Neu dazugekommen sind 27 Bücher. Büchertausch mit Samtpfoten mit Krallen und Besuch der Bücher Brocki, Bücherflohmarkt, Ferien und und und haben zu dieser Anzahl geführt.

Doch sprechen wir über Wichtigeres. Zum Beispiel meinem Monatshighlight:





Das sind meine Oktoberbücher:

Feuerjagd / Tana French ** Rezension

Glutmoor / Lars Engels ***** Rezension

Letzte Lügen / Karin Slaughter ***** Rezension

Kein Land in Sicht / Christina Pertl *** Rezension

Pineapple Street / Jenny Jackson ***** Rezension

Das Kind / Sebastian Fitzek **** Rezension

Ein Brief aus München / Hakan Nesser ***** Rezension

Nach uns der Himmel / Simone Buchholz ** Rezension

Du stirbst nicht nur zur Sommerzeit / 24 Autoren ***** Rezension

Rachesommer / Andreas Gruber ***** Rezension

Für immer und ein Jahr / Stefanie Hansen ***** Rezension

Nebelstunde / Johanna Mo Rezension folgt






Für immer und ein Jahr / Stefanie Hansen

 WIE WEITER?

Bewertung: ★★★★★



Nach dem Verlust von Ehefrau Kaya weiss Jan Bode nicht, wie er weiterleben soll. Er muss seinen beiden Kindern Finn und Lina nicht nur Vater sein, sondern auch die Mutter ersetzen. Nicht einfach mit zwei pubertierenden Teenagern, die ihre Mutter vermissen.

Zu der grossen Trauer muss Jan auch noch über seinen Schatten springen und Freunden, Familienmitgliedern, aber auch ihm fremden Menschen zum Geburtstag gratulieren. Denn Jan hat Kaya kurz vor dem Tod versprochen, dass er ein Jahr lang alle Namen, die in ihrem Geburtstagskalender stehen, anruft und ihnen gratuliert.




Die Geschichte beginnt schonungslos und zeigt einen Einblick auf die letzte Zeit einer Sterbenden mit ihrer Familie. Kaja hat Lungenkrebs und muss Abschied nehmen von Mann und Kindern. Ebenso emotional geht es weiter, denn die Autorin beschreibt die grosse Trauer, die Jan und seinen Kindern oft den Boden unter den Füssen wegzieht. Doch nach und nach schleichen sich Lichtblicke in diese schwere Zeit und diese sind wohldosiert, aber stimmig in die Handlung integriert. Es gibt aber auch beschwerliche Phasen, wie die Weigerung von Jan im gewohnten Zimmer, das er mit Kaja geteilt hatte, zu schlafen. Die 13-jährige Lina sucht dieses Zimmer jedoch zum Trost auf. Hier zeigt die Autorin, wie verschieden Menschen trauern und wie anders jeder mit Trauer umgeht.

Die Telefonanrufe, die Kajas Geburtstagskalender und sein Versprechen an sie diktieren, und die Jan mit grosser Ueberwindung erledigt, sind Fixpunkte in der Handlung und haben mir besonders gut gefallen. Denn der Witwer muss nicht nur seinen Bruder, den er lange nicht mehr gesprochen hat, sondern auch die Trauerbegleiterin oder einen Exfreund von Kaja anrufen. Jedes Gespräch eröffnet Wendungen in der Handlungen, die berührend, überraschend und oft auch emotional sind.

Zuerst habe ich es als seltsam empfunden, dass die Verstorbene immer wieder in kurzen Passagen zu ihrem Mann spricht und das Geschehen kommentiert. Nach und nach entpuppten sich diese Einspieler jedoch als grosse Bereicherung für die Geschichte.

Stefanie Hansen, die unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht, hat mich mit ihrer Geschichte um den Verlust der Familie Bode berührt und auch nachdenklich gemacht. Wie würde ich in so einer Situation umgehen, wie stehe ich zum Sterben und wie kann man so einen Verlust verarbeiten?

Montag, 28. Oktober 2024

Rachesommer / Andreas Gruber

SEHR GELUNGENER AUFTAKT

Bewertung: ★★★★★



In der psychiatrischen Klinik Markkleeberg in Wien wird eine junge Patientin tot aufgefunden. Der behandelnde Arzt tippt auf Selbstmord. Oberkommissar Walter Pulaski von der Kriminalpolizei Leipzig, der routinemässig dazu gezogen wird, entdeckt jedoch Unstimmigkeiten.

Gleichzeitig geht Anwältin Evelyn Meyers einem mysteriösen Todesfall nach. Peter Holobeck, einer ihrer Kollegen in einer Wiener Rechtsanwaltskanzlei, ist spätnachts in einen Schacht gestürzt und ertrunken. Die Witwe verbietet sich Evelyns Einmischung, obwohl Ungereimtheiten vermuten lassen, dass der Verstorbene vor seinem Tod nicht alleine war. 

Samstag, 26. Oktober 2024

Du stirbst nicht nur zur Sommerzeit / 24 Autoren

KRIMINELLE ANTHOLOGIE

Bewertung: ★★★★★



Du stirbst nicht nur zur Sommerzeit ... Nein, auch im Winter, wenn es schneit.

24 mörderische Geschichten in einer Sammlung von Kurzgeschichten der verschiedensten Autorinnen und Autoren. Es wird am Weihnachtsabend gemordet, in der Adventszeit oder am Weihnachtsmarkt wird es kriminell.




Freitag, 25. Oktober 2024

Freitagsfüller 25.10.2024

Am Mittwoch habe ich einen tollen Herbstmarkt besucht. Nun beginnt sie wieder, die Zeit der Märkte und der herbstlichen Gemütlichkeit. Auch schon die ersten Weihnachtsstände waren zu sehen und bewundern.

Doch nun erst einmal ein schönes Herbst-Wochenende!


Markt Ins, letzter Mittwoch im Oktober


1.  Die letzte Person, die ich umarmt habe, gehört zu meinen Lieblingsmenschen .

2.  Eine Runde Rummy und/ oder ein gutes Buch ist das Beste an kalten Herbstabenden.

3. Was denkt sich der Möchtegern in Amerika wohl zur bevorstehenden Wahl? 

4.  Meine Arbeit geht nicht von zuhause aus.

5. Halloween  geht oft an mir spurlos vorbei

6.  Ich sollte den Haushalt auf Vordermann bringen aber ich habe keine Lust darauf.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf essen gehen mit Freunden , morgen habe ich geplant, abends den Geburtstag unseres Sohnes feiern und Sonntag möchte ich spontan entscheiden, was wir machen

Donnerstag, 24. Oktober 2024

Nach uns der Himmel / Simone Buchholz

ABSTRUS!

Bewertung: ★★☆☆☆



Nachdem ein Flugzeug kurz vor der Landung wegen eines Unwetters diese abbrechen muss, landen acht der Passagiere auf einer einsamen Insel.

Doch statt Sonne, Meer, Strand und Feriengefühle sieht sich dieser zusammengewürfelte Haufen Menschen anderen Herausforderungen gegenüber.

Sehr schnell merken sie, dass da, auf dieser schönen Mittelmeerinsel, etwas nicht stimmt.